Mischfonds verzeichnen starke Kursgewinne


Die Fondsmanager scheinen ihren Job gut zu machen. Die Entwicklung der Mischfonds sieht in den letzten drei Jahren sehr positiv aus. Im Schnitt freuen sich alle Anleger: Der Wertzuwachs ist durchweg gestiegen. Vor allem die Topreiter verbuchen ein besonderes Hoch.

In Mischfonds wird mit Risiko und Sicherheit gespielt. Man versucht, eine gesunde Balance zwischen vielversprechenden, riskanten Anlagen (Aktien) und festverzinsten, sicheren Wertpapieren (Anleihen) zu finden. Fondsmanager investieren sowohl in Aktien, als auch in Wertpapiere. Das Ziel ist, am Ende den größtmöglichen Gewinn zu erhalten. Das Risiko kann je nach Börsenzeit erhöht und gesenkt werden.

In dieser Art des Investmentfonds kann zum Beispiel in Aktien, Rentenpapiere, Rohstoffe, Edelmetalle oder Immobilien angelegt werden. Das Management des Fonds entscheidet, wann und worin investiert wird.

Hauptsache gut gemischt

Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie ein Mischfonds agiert:

  • Defensive halten einen Aktienanteil von weniger als 35 Prozent. Meistens wird in dem Verhältnis von 75:25 angelegt.
  • Ausgewogene versuchen Aktien und Anleihen im gleichen Maße zu führen.
  • Offensive sind das Gegenteil von Defensiven, sie setzen grundsätzlich auf eine Gewichtung von 75 Prozent Aktien und 25 Prozent Anleihen. Mit einem Aktienanteil von mehr als 35 Prozent wird das Kriterium eines offensiven Mischfonds erfüllt.
  • Flexiblen Mischfonds ist keine Gewichtung vorgeschrieben. Theoretisch ist auch ein Verhältnis von 100:0 möglich.

Fondsmanager analysieren momentane Markt- und Börsensituationen, mit dem Ziel eine optimale Gewichtung in Mitten des vorgeschriebenen Risikos zu erreichen. Macht man das korrekt, können Verluste auf Grund Wertschwankungen vermieden werden. Und ein ständiges Wachstum wird möglich.

Das Management hat gute Arbeit geleistet

Die Entscheidungsträger haben es geschafft ihren Anleger zu Profit zu helfen. Der Wertzuwachs aller Mischfonds wurde von den Vermögensverwaltern verbessert. In den letzten drei Jahren konnte eine ungefähre Zunahme von 32 Prozent verbucht werden. Im Rückblick, eine sehr gute Entwicklung.

Das Analysehaus Lippe erstellt in regelmäßigen Abständen eine Liste für die besten Mischfonds ab einer Volumengröße von 50 Millionen Euro. Man kann hier deutlich erkennen, wie gut es den Fonds gerade geht. Fonds werden nach ihrem Wertzuwachs der letzten drei Jahre bewertet und in ein Ranking eingeordnet. Die Konkurrenz wird aber immer stärker. Was vor drei Monaten noch für den ersten Platz reichte, wird heute schon um Längen übertroffen.

Die Nummer eins führt ein Fonds namens „Ampega Balanced 3“ an. Mit einem Ertrag von 84 Prozent wird er vom Analysehaus Lipper als Bester gewertet, schreibt die FAZ. Es gibt zwei Gründe, die den ersten Platz erklären können. Erstens hat sich dieser Mischfonds prozentual extrem weiterentwickelt. Und zweitens wurde er erst im Februar in die Liste mit aufgenommen.

Mit einem Wachstum von 58 auf 83 Prozent übernimmt der Fonds „R Club C“ den zweiten Platz. Der Dritte ist von „La Aktien Index Plus Anteilsklasse A“ besetzt. Dieser Fonds ist von 52 Prozent auf 76 gestiegen.

Wer sein Geld in einen Top-Mischfonds wie dem „Ampega“ anlegen möchte, muss mindestens von 500 Euro investieren. Jährlich werden von der Dr. Peterreins Consulting GmbH 0,55 Prozent verlangt. Sobald man sein Geld ausgezahlt haben möchte, muss man mit einer weiteren Gebühr von fünf Prozent rechnen.

Der „Ampega“-Fonds investierte mit einem Anteil von 68 Prozent in andere Fonds. Mit 18 Prozent in Aktien, 2 Prozent waren Anleihen und 11 Prozent als Kasse-Position vermerkt. Das Management hat sich dazu entschieden, den größten Anteil des Geldes (14 Prozent) in „Comstage ETF DJ Stoxx 600 Food & Beverages“ anzulegen.