Thomas Olek und wie man sein Fondsvolumen verdreifacht

Thomas Breithaupt

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Redakteur · Veröffentlicht · Aktualisiert · 2 Min. Lesezeit

Thomas Olek Publity AG
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Der Publity AG unter Führung von Thomas Olek gelingt es dieses Jahr voraussichtlich, das verwaltete Fondsvolumen auf rund 1,5 Milliarden Euro zu verdreifachen. Für das kommende Jahr strebt Vorstandschef Thomas Olek sogar ein Fondsvolumen von 3 Milliarden Euro an.

Thomas Olek Publity AG

In den 16 Jahren ihres Bestehens konnte die Publity AG schon mehr als 520 Immobilien gewinnbringend verkaufen. Der Leipziger Finanzinvestor kauft vor allem in deutschen Ballungszentren wie Frankfurt am Main oder München renditestarke Gewerbeobjekte.

1,5 Milliarden Euro Fondsvolumen

Dieses Jahr ist es der Publity AG gelungen, ihr Fondsvolumen zu verdreifachen. Noch Ende letzten Jahres verwaltete Publity ein Fondsvolumen in Höhe von 500 Millionen Euro. Ende 2015 sollen es rund 1,5 Milliarden Euro sein. Und Publity-Chef Olek will in diesem Tempo weitermachen.

„Wir wollen das Tempo beibehalten“, so Thomas Olek, Vorstandschef der Publity AG, im Interview mit immobilienmanager TV. „Im nächsten Jahr streben wir 3 Milliarden Euro an.“ Und bis zum Jahr 2017 will Publity ihre „Assets under Management“ sogar auf 5 Milliarden Euro erhöhen.

Thomas Olek erklärt, wie man Fondsvolumen verdreifacht

Die Verdreifachung des verwalteten Fondsvolumens in diesem Jahr sei eine Folge der Möglichkeiten, die sich derzeit am Markt bieten, sagt Thomas Olek. „Wir haben sehr guten Zugang zu Banken und können sehr günstig einkaufen. Deswegen ist es die optimale Möglichkeit, sein Geld momentan zu investieren.“

In der Regel tritt Publity als Co-Investor auf. „Wir haben zwei Luxemburger Joint Venture Gesellschaften, die nach demselben Modell arbeiten. Insgesamt ist unser Co-Investment 3 Prozent.“ Thomas Olek erklärt, wie es der Publity AG gelingt, für ihre Anleger ansehnliche Renditen von „ungefähr 15 bis 21 Prozent“ zu erwirtschaften:

„Wir kaufen keine notleidenden Immobilien, sondern Immobilien aus notleidenden Finanzierungen. Das können unterschiedliche Formen sein, das können ABS-Strukturen sein, das können geschlossene Fonds sein. Das sind aber sehr häufig einfache Bankfinanzierungen, die nicht prolongiert werden können.“

Die Publity AG setzt ihren Fokus auf den deutschen Gewerbeimmobilienmarkt, insbesondere auf den Büroimmobilienmarkt. Diesen müsse man anders sehen als den Wohnungsmarkt, der „momentan immer mehr explodiert“, so Olek. Zwar gebe es im Büroimmobilienmarkt nur Wachstumschancen von 10 bis 20 Prozent. Dennoch sei es „ein sehr gutes Investment“.

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Mit einer Leidenschaft für Technik- und Finanzthemen war der Schritt vom Physikstudium zum Wirtschaftsjournalismus vorprogrammiert. Das analytische Denkvermögen hilft, sachlich zu berichten und neben der Entwicklung von Software eine fundierte Berichterstattung zu erstellen. Zwischen den Recherchen hilft Sport dabei, einen klaren Kopf zu bewahren und hält fit für den Surfurlaub.

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