Am Boom teilhaben mit Immobilien-Fonds und Genussrechten


Fonds oder Genussrechte sind eine gute Alternative zum Immobilien-Direkt-Investment, sagt Lars Bergmann, Vorstand der IMMOVATION AG. Denn im Gegensatz zum Hauskauf sind der Einstieg in einen Immobilienfonds oder der Erwerb von Genussrechten schon bei kleineren Summen möglich. Zudem vermeidet der Anleger den Verwaltungsaufwand einer Vermietung sowie das Risiko bei der Investition in nur eine einzige Immobilie.

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Lars Bergmann, Vorstand der IMMOVATION AG

„Wenn Sie heute eine Immobilie kaufen wollen, dann müssen Sie recht finanzstark sein und mindestens 100.000 und 200.000 Euro investieren“, sagte kürzlich der Immobilien-Experte Lars Bergmann in einem Interview mit SCOREDEX. Bergmann ist Vorstand der IMMOVATION AG.

Doch es gebe auch viele Menschen, die nur ein Eigenkapital von 10.000 oder 20.000 Euro haben und sich selbst keine Immobilie kaufen können oder wollen. Trotzdem möchten sie sich an der aktuellen Situation beteiligen. Ein Immobilien-Fonds ist hier eine mögliche Lösung.

Zudem wollen viele Käufer den Verwaltungsaufwand vermeiden, den die direkte Investition in eine Immobilie mit sich bringt. Dieser entsteht automatisch, wenn man eine Immobilie nicht selber nutzt, sondern sie als Kapitalanlage erwirbt. Lars Bergmann sagt:

„Sie müssen einen Mieter suchen, Nebenkostenabrechnungen anfertigen – das ist nicht unbedingt etwas für jedermann. Deswegen gibt es viele Anleger, die lieber in einen Fonds investieren, der ihnen den gesamten Verwaltungsaufwand abnimmt.“

„Dazu kommt noch, dass durch die Strategien, die Fonds nutzen, die Renditen oft höher sind, als man sie durch den Erwerb einer eigenen Immobilie erzielen kann.“

Das Fondsmanagement hat die Aufgabe, Mehrerträge zu erzielen. Zusätzlich kann es eine gewisse Diversifikation gewährleisten, die ein einzelner Käufer so nicht realisieren kann. Denn während der Käufer in der Regel nur eine einzige Immobilie kauft, diversifiziert ein Fonds in viele Immobilien und garantiert auf diese Weise eine Einnahmensicherheit, sagt Bergmann.

„Das sind dieselben Gründe warum die Leute in Deka-Fonds bei der Sparkasse oder bei der Deutschen Bank DWS-Produkte kaufen. Man beteiligt sich mit kleinen Beträgen am Gesamtkuchen und braucht sich keine Gedanken darüber zu machen, wie man sich ein Tortenstück kaufen kann.“

Genussrechte trotz Skandalen bewährte Anlageform

Neben verschiedenen Immobilienfonds vertreibt die IMMOVATION AG seit zehn Jahren auch Genussrechte. „Genussrechte zählen zu den ältesten Finanzierungsformen der Welt“, sagt Lars Bergmann. Sie seien in England erfunden worden, damit sich Privatpersonen an Firmen beteiligen können.

Lars Bergmann will an der Produktkategorie der Genussrechte festhalten, auch wenn sie in den letzten Jahren einige Schäden abbekommen hat. „Ich nenne an dieser Stelle mal das Stichwort Prokon.“ Zu den diversen Pleiten in der Immobilienbranche während der letzten Jahren sagt Bergmann, dass dies „unabhängig von der Finanzierungsform“ geschehen ist.

„Betroffen waren Genussrechte, KG-Beteiligungen, Anleihen und sogar Staatstitel. Deswegen bin ich auch davon überzeugt, dass man nicht eine bestimmte Produktkategorie verteufeln sollte. Ich empfehle Anlegern, sich mit dem Unternehmen und dessen Arbeitsweise zu beschäftigen und weniger damit, welcher Kategorie ein Produkt angehört. Ich persönlich halte Genussrechte für eine der transparentesten Anlageformen.“

Das Geschäftsmodell der IMMOVATION AG, wo Lars Bergmann bereits seit 2002 Vorstand ist, basiert auf einem breitgefächerten Leistungsangebot rund um die Immobilie. Die vielfältigen Aktivitäten der Unternehmensgruppe umfassen den An- und Verkauf sowie die Projektierung und das Bestandsmanagement von Wohn- und Gewerbeimmobilien.